24. November 2017

Vertikales Webdesign für Mobilgeräte

Die Diskussion darüber, ob Scrollen oder Klicken die Usability erhöht, gibt es schon eine lange Zeit. Durch die häufigere Verwendung von mobilen Geräten taucht die Fragestellung wieder auf und beschäftigt alle, die sich mit Webdesign auseinandersetzen.

Schon in den Anfängen war das Scrollen eine beliebte Funktion. Heute hat jede gewöhnliche Maus ein Scroll-Rad, mit dem das Lesen von langen Webseiten erleichtert wird. Scrollen hat gegenüber Klicken den Vorteil, dass keine zusätzlichen Wartezeiten beim Bildschirmaufbau entstehen.

Was bis heute sehr selten vorkommt, ist das horizontale Scrollen. Das vertikale Scrollen hingegen erfreut sich großer Beliebtheit. Besonders dann, wenn es von Webpräsenzen eine mobile Variante gibt, wird beim Webdesign oft auch berücksichtigt, diese mobile Webseite speziell für das vertikale Scrollen auszulegen. Mit dem Finger auf dem Touchscreen ist scrollen noch einfacher als mit der Maus. Hier gibt es zudem Nachlaufeffekte, durch die sich Webseiten wie Papierblätter mit Reibung auf Untergrund verschieben lassen. Damit kann in Sekundenbruchteilen über große Strecken gescrolled werden, und zwar mit wenig Bewegungsaufwand durch die Hand.

Während die Webseite für Widescreen-Monitore durchaus in die Breite gehen kann um den Bildschirm zu füllen, wird bei Smartphones und mobilen Lesegeräten der Trend verstärkt in Richtung Scrollen gehen.


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