24. November 2017

Acht Gründe um von Drupal auf WordPress umzusteigen

Nicht nur der Inhalt einer Webseite ist entscheidend, sondern auch die richtige Wahl des CMS (Content Management Systems).

WordPress ist eine beliebte Wahl, weil es durch die Einfachheit auch weniger geübten Webmastern die Möglichkeit eröffnet, Veränderungen auf der Webseite schnell und erfolgreich durchzuführen.

Es gibt eine ganze Reihe an Leuten, die zunächst Drupal verwendet haben und dann später auf WordPress umgestiegen sind. Zwar gab es vorerst große Zufriedenheit damit, was Drupal an Funktionen und Features alles zur Verfügung stellt, aber das hilft nicht viel, wenn man für kleine Änderungen verhältnismäßig hohe Ausgaben für das Webdesign einkalkulieren muss.

WordPress ist weniger kompliziert als Drupal

Für viele Nutzer ist das der eigentliche Grund, sich für WordPress und nicht für Drupal zu entscheiden. Besonders für all jene, die keinen großen technischen Background haben, stellt ein CMS das einfach gestaltet ist einen großen Vorteil dar. Änderungen in Drupal bedeuten in den meisten Fällen intensive Beschäftigung mit dem Webdesign.

Plugins und Software kann leicht upgedated werden

Updates in WordPress können kaum noch einfacher gemacht werden. Es reichen dafür wenige Klicks, um Software von WordPress auf den neuesten Stand zu halten. Obwohl die Aktualisierungen in Drupal, besonders nach der Version 7, wesentlich vereinfacht wurden, sind sie dennoch nicht so simpel wie man es von WordPress kennt. Beim Drupal-Core einen Update zu machen, erfordert immer noch etwas technisches Know-how. Oft ist der Umstieg von einer älteren Drupal-Version auf eine neuere ein umfangreiches Projekt.

Plugins sind anwenderfreundlich

WordPress-Plugins sind primär für die Autoren und Betreiber von Webseiten entwickelt, und nicht nur für PHP-Profis. Sie sind einfach zu installieren und einzustellen. Das ist bei Drupal nicht so ganz der Fall, weil dort die Modulentwickler technisches Wissen voraussetzen. Selbst die Drupal-Kenner haben manchmal Schwierigkeiten herauszufinden, was beim Installieren und Konfigurieren der Module alles berücksichtigt werden muss und wie.

Widgets sind design-freundlich

Die Widgets von WordPress bieten einen schnellen Weg, um die Webseite individuell zu gestalten. Sie sind extrem einfach in der Anwendung, weil man sie lediglich mit drag & drop an die jeweilige Stelle ziehen muss. Bei Drupal sind derartige Einstellungen schwieriger, da man sich dort auch mit CSS auskennen sollte, um die Webseite individueller zu gestalten.

Dashboard im Admin-Bereich weniger wie ein Cockpit

Um Drupal zu konfigurieren, sollte man sich viel Zeit nehmen können. Wer sich gerne mit vielen Schaltern und Reglern spielt, für den ist Drupal sicher die richtige Lösung. Zwar kann der Admin-Bereich von WordPress für Anfänger im ersten Moment ebenso verwirrend wirken, er ist allerdings gut aufgeräumt und beinhaltet nur die wichtigsten Funktionen. Dadurch lernt man das Konfigurieren von WordPress schneller, als es üblicherweise bei Drupal der Fall ist.

Zahlreiche Templates vorhanden

Die Entwicklung von WordPress-Templates ist ein aufstrebendes Geschäft. Es gibt schon sehr viele Templates in hoher Qualität und mit erweiterten Funktionen sowie Foren zur Unterstützung. Meist können die WordPress Templates für die neueste WordPress-Version upgedated werden und sie beinhalten außerdem alles, was man für die Suchmaschinenoptimierung benötigt.

WordPress hat eine große Community für die Beantwortung verschiedener Fragen

In der Drupal-Community wird häufig ein gewisses Niveau an technischem Wissen vorausgesetzt. Es gibt eine große Zahl an WordPress Foren, wo man Hilfestellung bekommt. Kennt man sich mit Webdesign nicht so gut aus, dann findet man bei WordPress immer auch solche Anlaufstellen, an denen Anfängern weiter geholfen wird.

WordPress macht das Experimentieren einfach

Mit den vielen Einstellungsmöglichkeiten und einem aufwändigen Prozess um Drupal zu konfigurieren, erscheint es immer wieder als klug, vom Experimentieren etwas Abstand zu halten. Man hat dabei ein ungutes Gefühl irgendetwas in der Datenbank zu verstellen. Hier vermittelt WordPress ein besseres Gefühl an Stabilität und ladet eher zum Experimentieren ein.

Während man in der Drupal Community sehr oft auf Programmierer stößt, findet man bei WordPress ein größeres Spektrum verschiedener Leute, die sich mit dem CMS beschäftigen. Dazu zählen auch jene Blogger und Journalisten, die von der Code-Entwicklung nicht so viel verstehen und mit WordPress trotzdem ein System betreiben, das sie problemlos bedienen können.


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