17. Oktober 2017

Vorschau und Termine bei WordPress Version 3.3

Auf dem Projekt-Zeitplan der bevorstehenden WordPress-Version 3.3 haben sich einige Verschiebungen ergeben. Das Datum für den Start von WordPress 3.3 wurde auf den 29. November 2011 gelegt.

WordPress 3.3 Beta ab 5. Oktober

Bereits heute kann aber ein erster Blick darauf geworfen werden, welche Neuerungen es voraussichtlich bei WordPress geben wird. Am 21. September werden keine neuen Features mehr angenommen, weil ab diesem Zeitpunkt die Testphase der neuen Version 3.3 beginnt. Die erste Beta-Version wird planmäßig am 5. Oktober erscheinen.

Im Zentrum von WordPress 3.3 steht der Upload von Mediendateien. Bei einem Bilder-Upload kann die Bildergröße bereits davor begrenzt werden. Zwar wird ein Bild in seiner Originalgröße hochgeladen, für die Darstellung steht es dann aber nur mehr mit der maximalen angegebenen Bildgröße zur Verfügung.

Es gibt eine Reihe weiterer neuer Features, von denen derzeit aber noch nicht bekannt ist, ob sie auch tatsächlich in der neuen Version kommen.

Verbesserter Multimedia-Bereich

Um beim Upload der Multimedia-Dateien Verbesserungen durchzuführen, wurde dem Ersuchen viele Leute stattgegeben und der Medien-Uploader mit Plupload ergänzt. Es handelt sich dabei um ein innovatives System, welches große Verbesserungen auch mit Verwendung von HTML5 bietet. Dazu zählen u. a. “drag and drop” Möglichkeiten, verzögerungsfreies Formatieren und verschiedene Filteroptionen für Dateitypen.

Willkommen-Seite beim ersten Einstieg

Dieses Feature ist vor allem für jene Anwender hilfreich, die sich zum ersten Mal mit WordPress beschäftigen. Gleich nach der Installation von WordPress erscheinen hier Tipps und informative Meldungen über den Umgang mit WordPress, bis hin zu Anleitungen für die Einstellung der Konfigurationen.

Adaptive Darstellung

Bislang wurde das WordPress-Dashboard nicht an die mittlerweile zahlreichen verschiedenen Typen von Displays angepasst. Es gibt heute auch noch keine Version, die speziell für Touch-Screens entwickelt wurde. Zwar steht für mobile Geräte eine entsprechende WordPress-Version zur Verfügung, allerdings ist es immer noch so, dass die gewöhnliche Desktop-Version, beispielsweise auf dem Tablet PC, im Umgang in der Praxis geeigneter ist.

Bei der adaptive Darstellung des Dashboards wird der Bildschirm automatisch erkannt und eine passende Version dafür ausgewählt. Das betrifft sowohl die bildliche Darstellung als auch die vorhandenen Funktionalitäten, die in der passenden Desktop-Version inkludiert sind.

Fehlerfreie Admin-Leiste

Wie so viele unter den Benutzen festgestellt haben, gibt es bei der Admin-Leiste seit der WordPress Version 3.2 einige Anpassungsprobleme. In der Vergangenheit war die Admin-Leiste in ihrer Grundeinstellung nicht immer aktiviert. Das soll zukünftig behoben werden.

Bessere Performance

WordPress hat im Laufe der Zeit regelmäßig Verbesserungen der Performance durchlebt. Allerdings ist in diesem Bereich noch nicht alles getan worden, um die Leistung auf ein Maximum zu bringen. Beispielsweise werden die benutzerdefinierten Permalinks immer noch mit mehreren umständlichen Redirects erstellt. Dinge wie diese sind zu modifizieren, um die interne Leistungsfähigkeit zu steigern und dabei die Kommunikation mit der Datenbank zu optimieren.

Sprachpaket-Installer

Zum größten manuellen Aufwand zählt heute noch bei WordPress die Umstellung auf andere Sprachen. Das gilt sowohl für das Interface selbst als auch für die Sprachen, die in den Templates und Plugins verwendet werden. Geht man nach dem was bisher bekannt wurde, so wird in Zukunft die Sprach-Umstellung mit einer integrierten Sprachinstallation gelöst.

Child Themes

Ab WordPress 3.3 sollen auch Child Themes installiert werden können, die man heute auf der offiziellen WordPress-Homepage bei den Templates noch kaum findet.

Feste Widgets

Bei der Umstellung von einem WordPress-Template auf ein anderes, ist es vorteilhaft, wenn die eingestellten Widgets auf ihren Positionen bleiben und daher mitübernommen werden können.

Admin Meldungen deaktivieren

Es gibt verschiedene aber zu aufwändige Möglichkeiten, um Meldungen über Upgrades und andere Nachrichten zu deaktivieren. In der neuen WordPress-Version soll einfach angeklickt werden können, ob man diese Nachrichten angezeigt haben möchte.

API und mehr Konfigurationsmöglichkeiten

Bei diesem Punkt ist noch nicht sicher, was sich genau ändern wird und welche Aspekte dabei berücksichtigt werden. Bekannt ist aber, dass bei der API und den Settings bestimmte Modifikationen auf dem Programm stehen.

Neben all diesen Punkten, die möglicherweise bei der nächsten Version schon implementiert werden, mögen die meisten vor allem den Upgrade des Media-Uploader. Die einfache Deaktivierung der Admin-Nachrichten kommt in der Benutzer-Community ebenfalls gut an.


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