17. August 2017

Was tun bei schädlichem Code auf WordPress Webseiten


Befindet sich schadhafter Code in Form von eingefügten Skripten auf WordPress-Webseiten, so kann es als Folge eine Benachrichtigung darüber von Google geben.

WordPress ist eine Open Source Software und ein CMS (Content Management System), das sehr häufig eingesetzt wird. Viele der Webseiten haben zahlreiche Plugins installiert. Achtet man aber nicht genug darauf, was auf der Webseite installiert wird, dann kann es zu einer Attacke mit Schadsoftware bzw. Malware kommen.

Das Team von WordPress nimmt die ständige Bedrohung sehr ernst und überlegt sich daher stets, wie die Sicherheit von Update zu Update noch weiter erhöht werden kann. Grundsätzlich ist WordPress sehr sicher, aber bei der Verwendung von Plugins können Sicherheitslücken auftreten.

Aus diesem Grund gibt es Blacklists wo jene Plugins angeführt werden, über deren Schädlichkeit berichtet wird. Aber auf der Blacklist stehen gewöhnlich nur wenige Plugins der insgesamt über 16.000. Die Gefahr ist daher nicht sehr hoch. Ein anderer Grund für Probleme mit schädlichen Codes sind unsichere Passwörter beim FTP-Zugang. Oft führt das zu Schwierigkeiten mit unerwünschten Veränderungen auf der Webseite.

Erhält man von Google beim Aufrufen der Webseite dennoch eine Malware-Warnung, dann ersucht Google um die Behebung des Problems. Im zweiten Schritt wird die Webseite im Google Webmaster Account wieder freigegeben d.h. die Meldung aufgehoben. Der Review-Prozess kann aber bis zu 24 Stunden dauern. Google prüft nach der Aufforderung des Webmasters die komplette Webseite. Wenn kein schadhafter Code mehr vorhanden ist, wird die Warnmeldung zurückgesetzt.


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