24. November 2017

WordPress Templates Test


Wer WordPress Templates programmieren möchte, sollte einen Blick auf die WordPress Developement Standards werfen.

Die WordPress Developement Standards geben vor, nach welchen Kriterien WordPress Templates erstellt werden sollten.

  • Gut strukturierte Codes, fehlerfreies PHP/HTML
  • Fehlerfreies CSS
  • Design Vorgaben beachten (Layout und WordPress Webdesign)

Viele Entwickler von WordPress Templates haben ihre eigenen Gewohnheiten und Methoden. Meist sind diese völlig in Ordnung, aber die Standards für das Entwickeln von WordPress Templates sollten stets beachtet werden.

Häufige Fehler beim Entwickeln von WordPress Templates

Einige der häufigen Probleme beim Erstellen von WordPress Themes sind folgende Fehler:

  • Zusätzliche Stylesheets und JavaSkript in die header.php einfügen, anstelle der Verwendung geeigneter Funktionen
  • Sidebar direkt in die header.php einbetten, anstelle die sidebar.php zu verwenden
  • Menümanipulation in der header.php, satt Nutzung der WordPress Menüs

Ohne Konzept kann es zu Problemen kommen, wenn das Theme später Tests durchläuft. WordPress hat eine Checkliste entworfen, damit Entwickler Fehler von Beginn an zu vermeiden:

http://codex.wordpress.org/Theme_Development#Template_File_Checklist

WordPress.org und Themeforest verwenden einen Testprozess, um jene WordPress Themes zu selektieren, die den Anforderungen nicht entsprechen. Zu viele Templates mit schlechter Qualität sind im Umlauf.

WordPress verbessert sich täglich und deshalb liegt es nahe auch die Qualität der WordPress Themes möglichst hoch zu legen.

Für die meisten Theme-Entwickler ist das eine Selbstverständlichkeit, aber es gibt Bereiche, wo die Definition von Qualität noch nicht so klar ist.

User Interface noch nicht standardisiert

Wenn es beispielsweise um die Theme-Optionen im Admin-Bereich geht, dann findet man nur wenige Vorgaben. Bei WordPress 3.3 gab es zwar einige Verbesserungen, aber noch keine klare User-Interface-Standardisierung. Hier wartet man auf Impulse von Automattic. Ein gutes Beispiel dazu sind die Check-Boxen.

Eine Check-Box dient dem Anwählen einer Funktion. Sie wird verwendet um etwas zu aktivieren oder zu deaktivieren. Im User-Interface gibt es manchmal Check-Boxen, mit denen etwas aktiviert werden kann und dann gibt es weitere Check-Boxen, mit denen man es wiederum deaktiviert. Der Umgang mit Check-Boxen führt gelegentlich bei den Anwendern zu Verwirrungen.

Eine Möglichkeit diese Redundanz bei den WordPress Templates zu verhindern wird erreicht, indem man nach dem Deaktivieren mit einer Check-Box alle dazugehörenden Punkte wegstreicht. Denn damit können die anderen Check-Boxen der Funktion nicht mehr angeklickt werden. Wird eine Funktion deaktiviert, dann können alle Abfragen zu dieser Funktion deaktiviert werden, da sie nicht gebraucht werden.

WordPress Templates mit Plugin checken

Für das Testen von WordPress Templates steht sogar ein spezielles Plugin zur Verfügung. „Theme-Check“ wurde bereits über 30.000-mal downgeladen und immer positiv bewertet. Das Plugin prüft bei WordPress Templates, ob diese den Standards entsprechen. Die Testabläufe gleichen dabei jenen, die WordPress.org immer dann durchführt, wenn WordPress Templates für den Download-Bereich aufgenommen werden sollen.

Zum Plugin:

http://wordpress.org/extend/plugins/theme-check/


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